Auszeichnung für Innerschweizer Kantonalverbände

Die Kantonalen Samariterverbände Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern wurden mit dem Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung ausgezeichnet.

Mit den Anerkennungspreisen würdigt die Albert Koechlin Stiftung (AKS) Menschen und Organisationen, die sich in unterschiedlichsten Bereichen für die Gesellschaft engagieren.

Je einen Anerkennungspreis von 15000 Franken erhielten die vier kantonalen Samariterverbände von Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern. Die kantonalen Samariterverbände leisten zusammen mit den lokalen Samaritervereinen und den Samariter-Jugendgruppen einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft, begründet die Stiftung den Entscheid in einer Mitteilung.

Mit ihrem Sanitätsdienst sorgen die Samaritervereine dafür, dass Verunfallte und Erkrankte bei gesellschaftlichen, sportlichen und kommerziellen Anlässen rasch Erste Hilfe und fachkundige Unterstützung erhalten. Sie organisieren lokale Blutspendeaktionen. Die Aktivmitglieder erfüllen mit Zivilcourage und Verantwortungsbewusstsein humanitäre Aufgaben im Sinne des Rotkreuzgedankens, heisst es weiter.

Zeichen der Anerkennung in besonderen Zeiten

Auch bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie sei auf die Samariter Verlass: So bieten die Samaritervereine Unterstützung für Menschen an, die zur Risikogruppe gehören oder unter Quarantäne das Haus nicht verlassen dürfen. Auch Gesundheitseinrichtungen können auf die Unterstützung vieler Samariterinnen und Samariter zählen. Gabriela Engeler, Präsidentin des Kantonalverbands Luzerner Samaritervereine: «Wir sind sehr stolz und dankbar, dass die AKS unser Engagement in diesen besonderen Zeiten würdigt.» Mit diesen Worten spricht sie im Namen der Innerschweizer Samariterverbände ihre Freude aus.

Aufgrund der speziellen Umstände wurde die Verleihung der AKS-Anerkennungspreise, welche anfangs Januar 2021 im Rahmen eines feierlichen Anlasses hätte stattfinden sollen, nicht in der gewohnten Form durchgeführt. Stattdessen wurden die Anerkennungspreise den Preisträgern in den vergangenen Wochen anlässlich mehrerer Veranstaltungen «im kleinen Kreis» überreicht.

Preisübergabe im kleinen Kreis (von links): Roland Zeidler und Sonja Wiget (OW/NW), Andrea Echser und Roland Gamma (UR), Astrid Jäggi und Frieda Müller (SZ). Oben rechts: Barbara Renggli (AKS) und Peter Kasper (AKS-Stiftungsratspräsident)

Die Preisübergabe an den Kantonalverband Luzern erfolgte anlässlich dessen Henry-Dunant-Medaille-Feier separat: Peter Kasper, Gabriela Engeler, Marianne Schnarwiler (v.l.n.r.)