Schweizerischer Samariterbund
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Unfallprävention beim Kind


Allgemeines und Ursachen


Jährlich werden in der Schweiz rund 30 000 Kinder im Alter bis zu vier Jahren durch Unfälle ernsthaft verletzt.

Unfälle sind die grösste Gefahr für Leben und Gesundheit des Kindes!

Die Ursachen dieser hohen Unfallgefährdung liegen im natürlichen Bewegungsdrang des Kindes und in der Neugierde für seine Umgebung. Hinzu kommen mangelnde Erfahrung, eine natürliche, entwicklungsbedingte Unreife und die körperliche Unbeholfenheit. Bis zum Alter von etwa neun Jahren verfügt das Kind noch nicht über die gleiche Wahrnehmungsreife wie ein Erwachsener. Es liegt in der Verantwortung der Betreuungspersonen, die Gefahren rechtzeitig zu erkennen und die erforderlichen vorbeugenden Massnahmen zu treffen.

Unfälle verhüten

Obwohl das eigene Heim im Allgemeinen als sicher gilt, ereignen sich nahezu die Hälfte der Unfälle mit Kleinkindern zu Hause. Wird das Kind beaufsichtigt, kann es weitgehend vor Verbrennungen, Vergiftungen, Stürzen und anderen schweren Verletzungen geschützt werden. Trotzdem ist es von grosser Wichtigkeit, die Gefahrenquellen zu Hause und in der nächsten Umgebung zu erkennen und so weit als möglich zu beseitigen.
Das Kind soll – seinem Entwicklungsstand entsprechend – auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht werden. Es soll lernen, wie es sich vor bedrohlichen Situationen schützen kann. Weder Überängstlichkeit noch Sorglosigkeit der Betreuungspersonen sind dabei förderlich. Das Verhalten der Erwachsenen im Umgang mit Gefahren hat für das Kind Vorbildcharakter!

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