Schweizerischer Samariterbund
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Thoraxkompression beim Kind


Aufsuchen des Druckpunktes

Der Druckpunkt liegt in der unteren Hälfte des Brustbeins. Bei Anwendung der Thoraxkompression ausserhalb dieser richtigen Druckstelle besteht – neben der geringen Wirksamkeit – eine erhöhte Gefahr von Komplikationen. Vor allem bei zu tief liegender Druckstelle können Verletzungen von Leber, Milz und Magen entstehen.

Handstellung und Körperhaltung des Helfers

Der Handballen der einen Hand wird auf den Druckpunkt gelegt, die Hand liegt dabei quer zum Brustbein. Zur Unterstützung der Druckwirkung kann, je nach Grösse des Kindes, der andere Handballen parallel auf den Rücken der ersten Hand gelegt. Die Finger dürfen keinen Druck auf die Rippen ausüben. Die Arme des Helfers werden gestreckt und senkrecht gehalten. Die Schulter ist senkrecht über dem Druckpunkt.

Bewegungsablauf und Kompressionstiefe

Das Brustbein kräftig und gleichmässig ein Drittel bis eine Hälfte des Brustkorbdurchmessers tief eindrücken. Danach rasch und vollständig entlasten. Dabei aber die Hände nicht vom Brustkorb heben, um den Druckpunkt nicht zu verlieren. Die Kompressionsphase dauert gleich lang wie die Entlastungsphase.
Für die Kompression das Gewicht des Oberkörpers einsetzen. Das Hüftgelenk ist der Drehpunkt.
Der Thorax muss mit einer Frequenz von 100 Stössen pro Minute komprimiert werden. Diese Frequenz wird benötigt, weil die Kompressionen durch die Beatmung unterbrochen werden.
Ein Zyklus beinhaltet 30 Thoraxkompressionen und 2 Beatmungen. Das zeitliche Verhältnis Kompression zu Entlastung ist 1:1. Der Druckpunkt wird immer wieder neu gesucht.

Aufsuchen des Druckpunktes

Der Druckpunkt liegt unmittelbar unter einer Verbindungslinie der beiden Brustwarzen. Bei Anwendung der Thoraxkompression ausserhalb dieser richtigen Druckstelle besteht – neben der geringen Wirksamkeit – eine erhöhte Gefahr von Komplikationen. Vor allem bei zu tief liegender Druckstelle können Verletzungen von Leber, Milz und Magen entstehen.

Handstellung und Körperhaltung des Helfers

Bei Säuglingen wird mit zwei Fingern, vorzugsweise dem Zeig- und Mittelfinger, auf dem Brustbein unmittelbar unterhalb der Verbindungslinie der beiden Brustwarzen gepresst. Die Drucktiefe sollte ein Drittel bis die Hälfte des Brustkorbsdurchmessers betragen.

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