Schweizerischer Samariterbund
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Martin-Disteli-Strasse 27
4601 Olten
Telefon 062 286 02 00
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Nothilfe-Test

1.

In der Tiefgarage liegt eine Person am Boden. Sie scheint nicht zu atmen und bewusstlos zu sein. Welche Notrufnummer wählen Sie?

*
A: 114
B: 144
C: 141

2.

In der Kaffeepause berichten Sie über den Vorfall. In der Diskussion werden verschiedene Handlungsschemas genannt. Welches ist das gültige?

*
A: BLS-AED
B: GABI
C: ABCD

3.

Beim Alarmieren des Notrufs halten Sie sich an die folgenden Fragen. Welche Frage gehört nicht in das Meldeschema?

A: Wo hat sich der Unfall ereignet?
B: Wer telefoniert?
C: Warum ist der Unfall geschehen?
D: Was ist vorgefallen?
E: Wie viele Personen sind verletzt?
F: Wann ist der Unfall geschehen?

4.

Neben dem Sanitätsnotruf gibt es weitere wichtige Notrufnummern. Welche Variante ist richtig?

*
A: Feuerwehr: 118 / Polizei: 117 / Tox Zentrum: 155
B: Polizei: 117 / Feuerwehr: 118 / Tox Zentrum: 145
C: Tox Zentrum 145 / Feuerwehr: 117 / Polizei: 118

5.

In der Bergstation einer Seilbahn hängt gut sichtbar ein Defibrillator an der Wand. Wer darf dieses medizinische Gerät einsetzen?

*
A: Jede Person
B: Personal der Bahn
C: Geschultes Sanitätspersonal

6.

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ist bis zum Einsatz eines Defibrillators oder der Berufsretter die Herz-Lungen-Wiederbelebung anzuwenden. In welchem Verhältnis lösen sich Kompression und Beatmung ab?

*
A: 5 Thoraxkompressionen und 5 Beatmungsstösse
B: 15 Thoraxkompressionen und 2 Beatmungsstösse
C: 30 Thoraxkompressionen und 2 Beatmungsstösse

7.

Um wie viele Prozent sinken die Überlebenschancen eines Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand, wenn keine Hilfsmassnahmen ergriffen werden?

*
A: 3 % pro Minute
B: 10 % pro Minute
C: 20 % pro Minute

8.

Beim Grillieren fängt der Pullover eines Freundes Feuer. Eine Hilfsperson hilft ihnen die Flammen mit einer Decke zu löschen. Das Opfer klagt über Schmerzen. Sie erkennen am linken Arm Ihres Freundes eine etwa handflächengroße Rötung. Was tun sie als erstes?

*
A: Sie kühlen die Verbrennungen mindestens 15 Minuten mit lauwarmem Wasser.
B: Sie ziehen Ihrem Freund den Pullover aus und kühlen die Verbrennungen dann mit eiskaltem Wasser.
C: Sie bringen Ihren Freund sofort ins nächst gelegene Spital auf die Notfallstation.

9.

Professionelle Hilfe alarmieren: Dies ist die wichtigste Aufgabe des Laienhelfers. Bei einem Verkehrsunfall gibt es wichtige Dinge, die vor der Alarmierung beachtet werden müssen. Welche der aufgelisteten Massnahmen zählt nicht dazu?

*
A: Situation überblicken und Folgegefahren erkennen (Verkehr, Bahngeleise, Explosionsgefahr usw.)
B: Unfallsituation fotografieren und markieren
C: Absichern: am eigenen Fahrzeug Warnblinker einschalten, Pannendreieck aufstellen, Verkehr verlangsamen

10.

Auf dem Schulhausplatz fällt ein Schüler vom hohen Klettergerät. Er hat starke Schmerzen und kann nicht mehr aufstehen. Was machen Sie?

*
A: Kind im eigenen Auto zur nächsten Notfallstation bringen
B: Sanitätsnotruf 144 alarmieren
C: Kind trösten und ihm versichern, dass nichts Schlimmes passiert ist

11.

Keine typischen Symptome eines Hirnschlags sind?

*
A: Hochroter Kopf, Hyperaktivität
B: Plötzliche Schwäche, Lähmung oder Taubheitsgefühl, meist einseitig
C: Sehstörungen

12.

Wann kann ein Laie in der Schweiz gerichtlich belangt werden?

*
A: Wenn er einer verunfallten Person hilft, diese aber später stirbt
B: Wenn er beim Alarmieren die Notrufnummern verwechselt
C: Wenn er bei einem Unfall nachweislich keine Hilfe leistet

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