Schweizerischer Samariterbund
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Risikobeurteilung im Postendienst

Vereinfachtes Berechnungsverfahren ersetzt Maurer-Formel

Der Zentralvorstand hat neue und vereinfachte Vorschriften zur Risikobeurteilung im Postendienst der Samaritervereine erlassen. Die ursprünglich für die Risikobeurteilung vorgesehene Maurer-Formel erwies sich als nicht geeignet. Sie wurde durch ein verfeinertes Berechnungsverfahren ersetzt.

Aus dem neuen Berechnungssystem ergeben sich je nach Art und Ort der Veranstaltung, nach der Anzahl der erwarteten Teilnehmer usw. fünf (bisher drei) Risikostufen. Für jede dieser Risikostufen wird die personelle Besetzung des Samariterpostens festgelegt.

Bei Postendiensten der Risikostufe 4 oder 5, muss der Samariterverein die Risikoanalyse und die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen dem Kantonalverband beziehungsweise dem Zentralsekretariat zur Genehmigung unterbreiten. Somit ist gewährleistet, dass bei grossen Postendiensten auf regionale beziehungsweise gesamtschweizerische Erfahrungen zurückgegriffen wird. Eine Arbeitsgruppe erarbeitet zurzeit Grundlagen zu den Postendiensten der höheren Risikostufen. An der Konferenz für Aus- und Weiterbildung vom kommenden August wird darüber informiert werden.

Mit diesen Anpassungen ist es möglich, den Postendienst verantwortungsbewusst und der Risikolage entsprechend zu gestalten. Gleichzeitig bleiben die Kosten für den Veranstalter im tragbaren Bereich und die Samaritervereine bleiben auf dem Gebiet des Postendienstes gegenüber Mitbewerbern konkurrenzfähig.

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