Schweizerischer Samariterbund
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Präsidentenkonferenz 2010: Die Geschäfte der Abgeordnetenversammlung

Rechnung und Rahmenbudget ausgeglichen

Finanziell bewegt sich der Schweizerische Samariterbund (SSB) in einem engen Korsett. Trotzdem erzielte er im Jahr 2009 eine fast ausgeglichene Rechnung. Dies zeigte sich an der Konferenz der Kantonalverbandspräsidenten Mitte März in Nottwil.

Erstmals erläuterte der neue Quästor Dieter Göldi den Konferenzteilnehmern die Finanzen des SSB. Dessen Rechnung 2009 schliesst bei Aufwendungen von 10,8 Millionen mit einem Defizit von knapp 30‘000 Franken ab. Das Detailbudget hatte eine ausgeglichene Rechnung erwartet.

Dieter Göldi würdigte die Tatsache, dass es dem SSB gelang, so nahe beim Ziel zu landen. Denn es waren einige unerwartete Mindereinnahmen und Mehrausgaben zu verkraften. So gab es bei den Kursabgaben der Bevölkerungskurse eine Einbusse von 320‘000 Franken. Einsparungen bei den verschiedensten Positionen ermöglichten es, den Schaden in Grenzen zu halten.

Das Rahmenbudget 2011 gleicht sehr stark der Rechnung 2009: Der Aufwand liegt bei 10,9 Millionen, erwartet wird ein minimer Überschuss von 500 Franken. Das Budget ermöglicht die Finanzierung einzelner ausserordentlicher Projekte. So ist mit einer Überarbeitung des Nothilfekurses und der BLS-AED-Kurse zu rechnen, denn Ende 2010 werden die massgebenden Gremien neue Richtlinien erlassen. Für die Förderung der Jugendarbeit sollen 70’000 und für den Aufbau von e-Learning-Elementen 66‘000 Franken aufgewendet werden.

Ziele, die alle Ebenen fordern

Die Vorbesprechung der Finanzgeschäfte und der übrigen Traktanden der SSB-Abgeordnetenversammlung im Juni bildete traditionell den ersten Teil der Präsidentenkonferenz. Thomas Brocker, Mitglied des Zentralvorstandes, griff aus dem Tätigkeitsprogramm 2011 wichtige Ziele (Ausbildung von Vereinskadern, Rezertifizierung der Kursleiter SSB, Weiterentwicklung des Warengeschäfts) heraus. Er zeigte auf, welche Anstrengungen Zentralorganisation, Kantonalverbände und Samaritervereine unternehmen müssen, damit diese erreicht werden können.

Gleich zu Beginn der Tagung hatte Zentralpräsidentin Monika Dusong die Versammelten an ihre grosse Sorge erinnert. In mehreren SSB-Gremien gibt es unbesetzte Posten, namentlich fehlt es an Vertreterinnen und Vertretern aus der Romandie. So steht noch immer keine Kandidatur für den Westschweizer Sitz im Zentralvorstand in Aussicht. In der fünfköpfigen Finanzkommission fehlen gleich drei Personen.


Berichte zur Konferenz der Kantonalverbandspräsidenten 2010

  1. Übersicht, Präsentationen
  2. Vorbesprechung der Geschäfte der Abgeordnetenversammlung
  3. Finanzierungskonzept und kundengerechtes Kurswesen
  4. Vernetzung, 125-Jahr-Jubiläum, Ehrungen
  5. Bilder
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