Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 8. Mai 2007


Notfälle bei Kleinkindern, ein Kurs der Samaritervereine
 
Wenn es mehr als ein Trostpflaster braucht

Mütter und Väter, Grosseltern oder Hortleiterinnen wollen einem verunfallten oder erkrankten Kind sofort die richtige Hilfe zukommen lassen. Im neuen Kurs "Notfälle bei Kleinkindern" der Samaritervereine lernen sie die richtigen Erste-Hilfe-Massnahmen.

Es ist Frühling. Die Kinder spielen jetzt oft draussen. Leider passieren ihnen in ihrem unbescherten Tun manchmal Missgeschicke. Oft genügt ein kleines "Trostpflaster", um kleine Pechvögel zu beruhigen. Der Kurs "Notfälle bei Kleinkindern" der Samaritervereine vermittelt das Wissen und die Fertigkeiten, um auch bei grösseren Malheurs richt helfen zu können.
 
Bei Unfällen und Krankheiten richtig helfen
 
Der Kurs "Notfälle bei Kleinkindern" kann Eltern, Grosseltern und allen, die regelmässig kleine Kinder betreuen, ein Stück Sicherheit und Selbstvertrauen geben. Er vermittelt die Grundkenntnisse in Erster Hilfe, eine Übersicht über die wichtigsten Kinderkrankheiten und ihre Symptome, er zeigt, was in die Notfallapotheke eines Kinderhaushalts gehört usw.
 
Neben dem Nothilfekurs ist "Notfälle bei Kleinkindern" der beliebteste Bevölkerungskurs der Samaritervereine. Jetzt hat der Schweizerische Samariterbund (SSB), die Dachorganisation der 1200 Samaritervereine, den Kurs, den er vor bald zwanzig Jahren aus der Taufe gehoben hatte, gründlich renoviert. Angeboten wird der Kurs "Notfälle bei Kleinkindern" von Samaritervereinen in allen Teilen der Schweiz. Er dauert acht Stunden.
 
Der neue Kurs entspricht nicht nur den aktuellen medizinischen Erkenntnissen der Rettungsmedizin, er erfuhr auch viele methodische und didaktische Modernisierungen. Die Vermittlung von Theorie wird regelmässig unterbrochen durch Gruppenarbeit. Die praktische Übungen sorgen für eine lockere Atmosphäre. Im Kurs gibt es auch Platz für Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
 
Der SSB veröffentlichte in diesen Tagen seinen Jahresbericht 2006. Die Vorbereitung seiner Kursleiterinnen und Kursleiter auf den überarbeiteten Kurs "Notfälle bei Kleinkindern" war nur ein Aspekt des vielfältigen, freiwilligen Schaffens der 35'000 Samariterinnen und Samariter im letzten Jahr.
 
Nachbarschaftshilfe, Ernstfalleinsätze und Postendienste
 
Wie dem Jahresbericht 2006 zu entnehmen ist gelingt es Samariterinnen und Samaritern mit der Technik der Herz-Lungen-Wiederbelebung immer öfter, in ihrer engsten Umgebung Leben zu retten. Sie leisten auch grössere Ernstfalleinsätze, 2006 etwa beim schweren Car-Unglück im Viamala-Tunnel der A3. Bei Anlässen unterschiedlichster Art kümmern sie sich um verunfallte oder plötzlich erkrankte Teilnehmer. So versahen Samariter 2006 den Postendienst als die "Seegfrörni" Tausende auf den Pfäffikersee im Kanton Zürich lockte und am Gigathlon, als Ausdauersportler an einem Wochenende die Strecke von Genf durch den Jura nach Bern zurücklegten.

 
Auskünfte:
Eugen Kiener, Leiter Kommunikation, 062 286 02 27
Christian Bassler, Fachspezialist im Bereich Ausbildung, 062 286 02 37

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