Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 26. Februar 2008


Samaritervereine lancieren Kurs "Notfälle beim Sport"
 
Spitzensportler testen Erste-Hilfe-Kurs
 
Zusammen mit einigen Spitzensportlern lancierte der Schweizerische Samariterbund am Dienstag, 26. Februar in Olten seinen neuen Kurs "Notfälle beim Sport". Dieser richtet sich vorwiegend an Hobby- und Breitensportler und vermittelt in sechs Stunden die wichtigsten Erste-Hilfe-Regeln.


OL-Weltmeister Matthias Merz bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung, Fussballtrainer und Ex-Natispieler Andy Egli repetiert die Erste-Hilfe-Massnahmen bei Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen, Velo-Trial-Weltmeisterin Karin Moor bringt den Kunstturner Manuel Rickli in die Bewusstlosenlage. Im Rahmen eines Medienanlasses repetierten einige Spitzensportler ihre Nothilfekenntnisse; sie unterstützten damit die Samariter bei der Lancierung ihres neusten Kursangebotes.
 
Wer Sport treibt, weiss, zum Wettkampf und zum Training gehören Verletzungen, Verstauchungen und andere Blessuren. Obwohl fachkundige Samariter bei vielen Sportanlässen zur Stelle sind, gibt es immer wieder Unfälle oder Verletzungen, in denen Aktive und Trainer selbst Erste Hilfe leisten müssen. Aus diesem Grund hat der SSB den Kurs "Notfälle beim Sport" geschaffen. Dieser kann ab sofort von den 1200 Samaritervereinen im ganzen Land erteilt werden.
 
Themen des sechs Stunden dauernden Kurses sind zunächst die Schädigungen des menschlichen Bewegungsapparates (Zerrungen, Verstauchungen, Knochenbrüche usw.), die beim Sport sehr oft vorkommen. Angesprochen werden aber auch gravierende Gesundheitsprobleme wie Herzinfarkte und Hirnschläge. Verhalten im Notfall, richtiges Alarmieren und Patientenbeobachtung sind weitere Kursthemen.
 
Erste Hilfe ist auch im Sport ein entscheidendes Element der medizinischen Versorgung. Nicht nur geht es darum, primär das Leben zu retten, meist werden bei der Nothilfe auch bereits erste Weichen gestellt, einerseits für den weiteren Heilungsverlauf und andererseits bezüglich des Endresultates nach einer Verletzung.
 
Auf seiner Homepage www.samariter.ch hat der SSB einen Online-Test aufgeschaltet, der es dem Besucher erlaubt, seine Erste-Hilfe-Kenntnisse zu überprüfen.
 
Weitere Auskünfte:
Schweizerischer Samariterbund
- Eugen Kiener, Leiter Kommunikation, 062 286 02 27
- Christian Bassler, Fachspezialist Erste Hilfe, 062 286 02 37

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