Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 22. Mai 2010

600 Jugendliche verbringen Pfingsten in Heiden

Die Idee und das Wirken Henry Dunants erleben

Am Pfingstwochenende beherbergt Heiden AR 600 Jugendliche aus allen Teilen der Schweiz. Gemeinsam verbringen sie am letzten Wohnort von Henry Dunant drei Tage, um sich mit den Ideen des Rot-Kreuz-Gründers und ersten Empfängers des Friedensnobelpreises auseinandersetzen. Daneben bietet ihnen das Pfingstlager unter dem Motto „Tutti fratelli – gemeinsam erleben“ viel Gelegenheit für Spiel, Spass und Pflege von Freundschaften.

Der Schweizerische Samariterbund, die Schweizerisch Lebensrettungs-Gesellschaft, der Schweizerische Verein für Such- und Rettungshunde Redog, der Schweizerische Militärsanitätsverein: sie alle sind Mitglieder des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Sie alle – und mit dem Jugendrotkreuz auch das SRK selbst – engagieren sich in der Jugendarbeit. Das Pfila in Heiden bietet 600 jungen Schweizerinnen und Schweizern und einzelnen Gästen aus dem Ausland, die Chance, andere Jugendliche, die im Sinne von Henry Dunant tätig sind, kennen zu lernen.

Die Auswahl an Workshops, welche die Jugendlichen im Tagesprogramm besuchen können ist äusserst vielfältig. Viele werden in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch angeboten, einzelne auch in Englisch.

Im Rahmen dieser Workshops können die Jugendlichen das Dorf Heiden kennen lernen oder sich mit Henry Dunant auseinandersetzen, der dort vor 100 Jahren gestorben ist. Sie können das Lernatelier im Historischen Museum Heiden besuchen. In einem andern Workshop vermittelt die Polizei Heiden Tipps zum Verhalten auf der Strasse.

Wie lebt man in einem bewaffneten Konflikt?

Welche Auswirkungen haben Kriege auf Zivilpersonen und dort tätige Hilfswerke? Wie leben Kinder in Gebieten mit bewaffneten Konflikten? Denke ich selbst rassistisch? Wie kann man ohne Fäuste und verbale Gewalt streiten? Dies sind Titel von Workshops, die sich um eigentliche Rotkreuz-Themen drehen. Dazu gehören auch Ateliers zum Umgang mit Feuerlöschern, zur Rettung aus dem Wasser oder zur wirklichkeitsnahen Moulage.

Weitere Workshops vermitteln Kenntnisse und Fertigkeiten, welche die Pfila-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern bei ihrer Tätigkeit in ihren Jugendorganisationen einsetzen können. Dazu zählen Workshops wie Jonglieren, Theater, Afrikanische Spiele, Capoeira oder Hexenkräuterküche.

Nicht fehlen darf in einem Pfila ein Abendprogramm. In Heiden umfasst es unter anderem einen Fackelzug und eine Disco.

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