Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 22. Januar 2014

Nothilfekurse


Kursleiter der Samariter arbeiten ehrenamtlich

Kursleiterinnen und Kursleiter, welche für Samaritervereine Nothilfekurse erteilen, tun dies ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Dies unterstreicht der Schweizerische Samariterbund in einer Medienmitteilung vom Mittwoch, 22. Januar. Am Vorabend hatte die Fernsehsendung „Kassensturz“ über Nothilfeinstruktorinnen berichtet, die sich über die Anstellungspraxis einer Fahrschule beklagten.

Der Besuch eines Nothilfekurses ist für angehende Autofahrer obligatorisch. Deshalb haben auch Fahrschulen diese Kurse, die ursprünglich fast ausschliesslich von Samaritervereinen erteilt wurden, in ihr Angebot aufgenommen. Für die Fahrschulen bieten die Nothilfekurse eine willkommene Abrundung ihrer kommerziellen Dienstleitungen und eine zusätzliche Auslastung ihrer Kurslokale. Zur Erteilung der Nothilfekurse beschäftigen sie Kursleitende, welche eine vom Bundesamt für Strassen (Astra) vorgeschriebene Ausbildung durchlaufen.

Viel Erfahrung in praktischer Erster Hilfe

In den Samaritervereinen sind die Kursleiterinnen und Kursleiter ehrenamtlich tätig. Sie leisten ihr Engagement als Hobby in der Freizeit. Von ihren Vereinen erhalten sie für ihre Tätigkeit lediglich eine bescheidene Entschädigung. Wer den Nothilfekurs bei einem Samariterverein absolviert, unterstützt damit eine Freiwilligenorganisation, die sich seit 125 Jahren für die Verbreitung der Ersten Hilfe in der Schweiz engagiert.

Zwar sind auch die Kursleiter der Samaritervereine in der Regel medizinische Laien. Doch ihre Ausbildung liegt über der vom Astra geforderten Mindestnorm. Sie erteilen weitere Kurse im Bereich der Ersten Hilfe (Reanimation, Notfälle bei Kleinkindern). Sie sorgen für die Aus- und Weiterbildung ihrer Vereinskollegen und mit diesen zusammen holen sie sich bei Sanitätsdiensteinsätzen – oft als Postenchefs – viel praktische Erfahrung in der Ersten Hilfe.

Theorie am PC, Praxis im Präsenzkurs

Seit einem Jahr haben die Samaritervereine ihre Kurspalette um Angebote mit eLearning-Elementen erweitert. In den neuen Kursen eNothelfer, eRefresher und eReanimation kann die Theorie zu Hause am PC absolviert werden. Die Präsenzzeit in den Kursen sinkt markant und wird ausschliesslich für das Einüben der praktischen Ersten Hilfe genutzt: Eine zusätzliche Herausforderung an die Kompetenz der Kursleiter.

Seit der Einführung vor Jahresbeginn haben rund 10‘000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den eNothelfer absolviert. Alles über die Kurse der Samaritervereine erfahren Sie unter www.samariter.ch oder unter www.redcross-edu.ch


22.01.2014 SSB

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