Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 21. Juni 2014

Samariter setzen auf die Jugend

 

Abgeordnete des Schweizerischen Samariterbundes tagten in Uzwil SG

Der Schweizerische Samariterbund (SSB) verstärkt in den nächsten Jahren seine Jugendarbeit. Bis 2020 sollen in mehreren Schweizer Schulen „Schulsamariter“ für die Erste Hilfe verantwortlich sein. Dies verlangt die neue Strategie, die der SSB am 21. Juni an seiner Abgeordnetenversammlung in Uzwil SG vorgestellt hat.

Mit dem Projekt „Schulsamariter – Schüler helfen Schülern“ will der SSB Schulen und Schüler so vorbereiten, dass sie in Notsituationen selbst Erste Hilfe leisten können. Schulsamariter sollen bei Schul- und Sportfesten den Sanitätsdienst unterstützen, an Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit sorgen und ihren Mitschülern bei Notfällen helfen.

Schulsamariter sind geschult in Erster Hilfe, sie helfen kompetent und schnell bei Unfällen, Verletzungen oder Krankheiten. Laut dem Konzept richtet sich das Angebot der Samariter in der Regel an Schülerinnen und Schüler ab der dritten Primarklasse. Pro Schule sollen etwa sechs bis sieben Schulsamariter ausgebildet werden. Laut seiner Strategie 2020 will der SSB dieses Konzept vorerst an rund 50 Schulen in allen Teilen der Schweiz realisieren. In einer Pilotphase hat sich das Schulsamariterprojekt in Schönenberg ZH und Tenero TI bereits bewährt.

Erste Hilfe ist ein Thema, das Jugendliche anspricht; dies beweisen die Gruppen der Help Samariterjugend, deren Zahl in den letzten Jahren kontinuierlich auf 123 angestiegen ist. Mehr als 2600 Kinder und Jugendliche treffen sich regelmässig in diesen Gruppen, wo sie sich vertiefte Erste-Hilfe-Kenntnisse aneignen, aber auch gemeinsame Stunden bei Spiel und Spass verbringen. Zur etablierten Jugendarbeit der Samaritervereine gehören beispielsweise auch Erste-Hilfe-Tage in Schulen oder Ferienpassangebote. Diese Engagements sollen laut der Strategie 2020 weiter ausgebaut werden.

Verjüngung auch im Zentralvorstand

An der 126. Abgeordnetenversammlung hat der SSB-Zentralvorstand eine Verjüngung erfahren. Die Delegierten wählten Mathias Egger, den Kantonalpräsidenten der Bündner Samariter, auf den freien Sitz im neunköpfigen Zentralvorstand. Der 32-jährige Mathias Egger, war an seinem Herkunftsort im Appenzellischen selbst mehrere Jahre in der Help Samariterjugend aktiv und als Ausbilder tätig.

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