Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 20. Juni 2009

121. Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Samariterbundes

Neue Köpfe im Zentralvorstand

Neue Köpfe im Führungs-Team des Schweizerischen Samariterbundes (SSB): Die 121. Abgeordnetenversammlung am Samstag in Kloten wählte drei neue Zentralvorstandsmitglieder.

Der Amtszeitbeschränkung auf zwölf Jahre waren gleich drei der acht Vorstandsmitglieder zum Opfer gefallen. Sie werden mit der jetzt erfolgten Neuwahl von Anita Tenhagen, Effretikon ZH, Dieter Göldi, Schindellegi SZ, und Renato Lampert, Cavergno TI, ersetzt. Lampert, bisher Mitglied der Geschäftsprüfungskommission, wurde in der Folge noch zum zweiten Vizepräsidenten gewählt.

Mit Applaus für die Amtszeit von 2009 bis 2013 bestätigt wurden überdies Zentralpräsidentin Monika Dusong, Neuchâtel NE, Vizepräsidentin Bernadette Bachmann, Pfäffikon SZ, sowie die Vorstandsmitglieder Thomas Brocker, Teufen AR, Alfred Vogt, Balzers FL, und Verena Zwahlen, Frauenfeld TG.

Strategie 2012
Schliesslich genehmigten die rund 250 Abgeordneten die Jahresrechnung 2008 und das Rahmenbudget 2010 des SSB, welches mit Aufwand und Ertrag in der Höhe von 11,09 Millionen Franken rechnet. Das ebenso genehmigte umfassende Tätigkeitsprogramm 2010 hält erstmals nicht nur die Projekte und Aufträge der Zentralorganisation fest, sondern auch jeweils die Erwartungen an Kantonalverbände und Samaritervereine.

Das Tätigkeitsprogramm richtet sich nach den vier Hauptstossrichtungen der 2008 lancierten Strategie 2012: Das Samariterwesen attraktiv zu gestalten, Basis- und Kaderstrukturen zu stärken, im Bereich Erste Hilfe durch Laien Leader bleiben und ein zuverlässiger Partner der Rettungsprofis zu sein.

Pandemie-Gefahr
Nebst den üblichen Geschäften gab es an der Abgeordnetenversammlung Informationen zu den neuen Bevölkerungskursen „Häusliche Pflege bei Ansteckungsgefahr“ und dem BLS-AED-Grundkurs.  Weil im Pandemiefall nicht Abertausende Schweizerinnen und Schweizern innert weniger Tage in die Grundbegriffe der häuslichen Pflege eingeführt werden können, ruft der Schweizerische Samariterbund (SSB) die Samaritervereine jetzt schon auf, sofort Kurse in "Häuslicher Pflege bei Ansteckungsgefahr" anzubieten.

Der neue BLS-AED-Grundkurs (BLS = Basic Life Support, AED = automatische externe Defibrillation) verbessert die Überlebenschancen beim Herzstillstand entscheidend. 219 Instruktoren haben die Kurseinführung bestritten und können ab sofort die Einführung der Kursleiter in den Kantonen gewährleisten. Erste Samaritervereine werden den BLS-AED-Grundkurs nach der Sommerpause anbieten.

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