Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 18. Juni 2011

Abgeordnete des Schweizerischen Samariterbundes tagten in Interlaken

Mehr Gewicht für die Romands im Zentralvorstand der Samariter 

Am Samstag, 18. Juni wählten die Delegierten des Schweizerischen Samariterbundes (SSB) in Interlaken den Bieler Stephan Guggisberg in ihren Zentralvorstand. Damit sind im Führungsgremium des SSB wieder alle Landesteile angemessen vertreten.

Der 42-jährige Stephan Guggisberg trat schon als Jugendlicher dem Samariterverein Bienne Romand bei, dem er heute als Präsident und als Kursleiter wichtige Dienste leistet. Im neunköpfigen Zentralvorstand verstärkt er die Gruppe der Westschweizer, zu der neben Zentralpräsidentin Monika Dusong aus Neuenburg auch die Waadtländerin Marie-Claire Roulet zählt.

Mit Vizepräsident Renato Lampert aus Cavergno TI ist auch die Südschweiz im Führungsgremium des SSB vertreten. Zur zweiten Vizepräsidentin bestimmten die Abgeordneten neu Anita Tenhagen aus Effretikon ZH, die bereits seit zwei Jahren im SSB-Zentralvorstand mitarbeitet.

Notwendig wurden die Wahlen, weil die bisherige SSB-Vizepräsidentin Bernadette Bachmann, Pfäffikon SZ als Mitglied des Zentralvorstandes zurücktrat. Die langjährige ehemalige Kantonalpräsidentin der Schwyzer Samariter wurde von den Delegierten zum SSB-Ehrenmitglied bestimmt.

Mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet wurde auch René Rhinow. Der zurücktretende Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes unterstützte in seiner Amtszeit stets die Arbeit des SSB, der mit seinen rund 30‘000 Aktiven die grösste Mitgliederorganisation des SRK bildet.

Der JungfrauPark auf dem Gemeindegebiet von Matten erwies sich als idealer Tagungsort für den SSB. Empfangen wurden die Delegierten von lokalen Organisatoren aus dem Samariterverband der Kurs- und Technischen Leiter der Region Interlaken-Oberhalsi unter der Leitung von OK-Präsident Fritz Wiederkehr, Grindelwald. Alle benötigten Helferinnen und Helfer konnten die Organisatoren aus Samariterkreisen rekrutieren. Zahlreiche weitere Samariter standen gleichzeitig am Eidgenössischen Jodlerfest im Einsatz, wo sie im Sanitätsdienst für die Sicherheit der Festbesucher sorgten.

Mehr Erste-Hilfe-Kurse für Berufsleute

Zu den üblichen Geschäften, über welche die Abgeordneten in Interlaken zu entscheiden hatten, gehört neben Rechnung und Budget das Tätigkeitsprogramm 2012 des Schweizerischen Samariterbundes. Dieses enthält wie jedes Jahr eine Reihe von Entwicklungsprojekten, die neu in Angriff genommen oder weiterentwickelt werden. 2012 sind dies unter anderem eine starke Ausweitung der Kurse für Firmen und für Berufschauffeure sowie konkrete Schritte im Projekt Schulsamariter.

Seit im Jahr 2009 die neue Chauffeuren-Verordnung in Kraft getreten ist, sind Berufsfahrer verpflichtet regelmässig Weiterbildung zu betreiben. Naheliegend und gefragt sind Kurse in Erster Hilfe. Der SSB hat für Chauffeure zwei spezifische Kursangebote geschaffen: "Erste Hilfe auf der Strasse" und "BLS-AED-Grundkurs".

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