Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 14. September 2008


Samariterwettkämpfe: 800 Ersthelfer testen am Schwarzsee FR ihr Können

 
Samariter-Team aus Wynigen war am kompetentesten
 
Rund um den Schwarzsee massen sich am Wochenende 200 Samariterteams aus der ganzen Schweiz im Rahmen der Schweizerischen Samariterwettkämpfe. Das beste Erste-Hilfe-Team des Jahres stellte der Samariterverein Wynigen BE.
 
Die Wyniger Equipe "Wyno" siegte in der Kategorie ohne zusätzlichen Orientierungslauf vor dem Team "Flamiter" aus Thalwil ZH und den "Herzensbrechern" aus Muolen SG. In der Kategorie A (mit Orientierungslauf) siegten die "Pulsjäger" aus Muolen SG vor den "vier Herzklappen" des Samaritervereins Winterthur-Seen und "Les joratistes" aus Mézières VD. Auf Grund des besten Resultats im fachlichen Teil des Wettkampfes ging der Schweizermeister-Titel an das Team aus Wynigen.

Die Samariterwettkämpfe sind der grösste Anlass im Samariterjahr. Weit über 1000 Samariterinnen und Samariter reisten am Wochenende an den Schwarzsee im Kanton Freiburg. Dort absolvierten 200 Teams in vier Kategorien einen Vergleichswettkampf. Sie lösten an sechs Posten praktische und theoretische Arbeiten (Zeitlimite jeweils 10 Minuten) rund um das Thema Notfälle bei Kleinkindern. Zusätzlich absolvierten 60 Equipen einen Orientierungslauf.

Weil die praktische Erste-Hilfe-Arbeit von fachlich erfahrenen Kampfrichtern beurteilt werden muss, sind die Samariterwettkämpfe sehr personalintensiv. Mehr als 300 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. Organisiert wurde der Anlass vom Samariterverein Plaffeien in Zusammenarbeit mit dem Kantonalverband der Freiburger Samaritervereine sowie mit Unterstützung des Zentralsekretariats des Schweizerischen Samariterbundes.

Alarmieren und Erste Hilfe leisten
Im Rahmen des Internationalen Tages der Ersten Hilfe erinnerten am Samstag Ersthelfer in der ganzen Welt an die Wichtigkeit der Nothilfe. Samaritervereine in allen Teilen der Schweiz schickten Mumien auf die Strasse.

Auch im Abendprogramm der Samariterwettkämpfe verbreiteten die Mumien ihre Botschaft: Sie wiesen darauf hin, dass bei den meisten Notfällen eine Person aus dem engeren Bekanntenkreis betroffen ist. Doch statt zu verzweifeln ist rasches Handeln angesagt. Laien können die Folgen von Unfällen oder plötzlichen gesundheitlichen Krisen lindern und sogar Leben retten, wenn sie rasch und richtig reagieren, rasch alarmieren und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch lebensrettende Sofortmassnahmen und Erste Hilfe überbrücken.

Weitere Auskünfte:
Eugen Kiener, Leiter Kommunikation, Telefon 062 286 02 27

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