Schweizerischer Samariterbund
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Medienmitteilung vom 1. Juni 2008


Samariterkongress und Abgeordnetenversammlung im Oberwallis
 
Samaritervereine stärken, neue Mitglieder gewinnen

Über 50 konkrete Ideen für die erfolgreiche Vereinsarbeit und insbesondere zur Mitgliederwerbung erarbeiteten die rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samariterkongress vom 31. Mai und 1. Juni in Brig-Glis. Anschliessend berieten sie im Rahmen der Abgeordnetenversammlung die üblichen Verbandsgeschäfte.

Der Schweizerische Samariterbund (SSB) will sich in den nächsten Jahren auf die Stärkung der ihm angeschlossenen Samaritervereine und ihrer Vorstände konzentrieren. Zu diesem Zweck hat die Dachorganisation der 1200 Samaritervereine die Strategie 2012 ausgearbeitet. Diese ist darauf ausgerichtet, in der Schweiz ein flächendeckendes Netz an leistungsfähigen Samaritervereinen zu erhalten, denn in den letzten zehn Jahren sank die Zahl der Samaritervereine von 1329 auf den heutigen Stand.
 
Am Samariterkongress vom 31. Mai und 1. Juni in Brig-Glis verwandelten die rund 300 Vertreterinnen und Vertreter von Samaritervereinen die Forderungen der Strategie in konkrete Massnahmen für ihren Vereinsalltag. Checklisten für Mitgliederwerbeaktionen wurden ebenso erarbeitet wie detaillierte Formen der Zusammenarbeit zwischen benachbarten Vereinen. – Mit ihrem Fachgebiet befassten sich die Samariterinnen und Samariter am späten Samstag Abend. Unter dem Motto "Retter zum Anfassen" präsentierten die Walliser Rettungsorganisationen den Laienhelfern aus der ganzen Schweiz sowie der interessierten Bevölkerung sich und ihre Einsatzmittel.

Wahl in den Zentralvorstand
 
Im Anschluss an den Kongress trafen sich die Delegierten der Kantonalverbände zur 120. Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Samariterbundes. Thomas Brocker, Teufen AR, Präsident des Samariterverbandes beider Appenzell wählten sie neu in den Zentralvorstand. Dort ersetzt er die vorzeitig zurückgetretene Antia Tschaggelar, Bern. Zur neuen SSB-Vizepräsidentin erkoren sie Bernadette Bachmann, Pfäffikon SZ.
 
Zur Debatte stand ausserdem das Projekt zur Erneuerung der verbandsinternen Kommunikation, das deutlich angenommen wurde. Der SSB will die Aktivmitglieder der Samaritervereine mit neuen Instrumenten (Newsletter, Verbandszeitung für alle) gezielter erreichen und die Finanzierung der Kommunikation neu aufgleisen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei
Eugen Kiener, Leiter Kommunikation, Telefon 062 286 02 27

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