Schweizerischer Samariterbund
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Impulstag 2009: Bericht


Impulstag zu "Erste Hilfe in der Schule"


Abheben mit dem Super-Sami
 
Dem Thema "Erste Hilfe in der Schule" gewidmet war der 5. Samariter-Impulstag mit Turboworkshops am 8./9. Mai im Hotel Arte in Olten. Dem Thema entsprechend prangte der neue "Super-Sami" über den Köpfen. Dieser steht für die Jugendarbeit im Schweizerischen Samariterbund.
 
Mit 75 Teilnehmenden gut besucht waren die Turboworkshops am Freitag, die offenbar einem Bedürfnis entsprachen. Der Direktor der Fachhochschule Nordwestschweiz Ruedi Nützi stellte die "Kommunikation im Samariterverein" ins Zentrum seiner Ausführungen. Das "Kursmarketing in den Schulen" erläuterten Helen Baumann, Fachspezialistin im Bereich Bildung und Beratung, und Instruktor René Epp. Ursula Bicker, Fachspezialistin im Bereich Jugend, und Thomas Egger, Jugendbeauftragter des Samariterverbandes beider Appenzell, gaben wertvolle Tipps und Anleitungen für die Gründung einer Helpgruppe.
 
Zum Teil an beiden Tagen aufgetreten waren Eva Wegmüller, Sereina Schmocker, Marco von Arx, Dorli Felder, Hans Portmann und Raphaël Grandchamp mit ihren Praxisbeispielen zu Erster Hilfe in der Schule sowie Dr. Christoph Gitz, Beratergruppe für Verbands-Management, mit Ausführungen zu "Mitgliedermarketing bei jungen Menschen". Sie waren sich einig: Das Ziel muss sein, Erste Hilfe möglichst in den Schulstoff zu integrieren und so vielen Kindern wie nur möglich nahe zu bringen, damit sie die vorhandene Hilfsbereitschaft nicht verlieren.
 
Wie Jugendliche gewinnen?
Gitz stellte die AIDA-Formel für das Mitgliedermarketing bei jungen Menschen vor, welche steht für

  • A wie "Attention" (Aufmerksamkeit allgemein erregen durch das Erscheinungsbild, Logo, Info, Öffentlichkeitsarbeit und Vereinsstrukturen),
  • I wie "Interesse" (geweckt durch Präsenz bei den relevanten Zielgruppen, in Schulen, Kindergärten, Jugendgruppen, Betrieben, anderen Vereinen, Treffpunkten und bei Idolen sowie Integrationspersonen),
  • D wie "Desire" (Wünsche oder Bedürfnisse schaffen, dabei zu sein durch Aus- und Weiterbildungsmodule und -camps, durch E-Learning, verantwortungsvolle Einsätze/Projekte, spannende Einsätze, flächendeckende Wettbewerbe, Anerkennung/Belohnung/Zertifikate, exklusive Produkte/Goodies, integrierte Nothilfekurse und durch parallele Mitgliedschaften) und
  • A wie "Action" (um die Mitgliedschaft herbeizuführen durch Mitgliederpflege, durch das Bestimmen von Verantwortlichkeiten, durch das Bezeichnen von Zielgruppen und Zielen, durch persönliche Kontakte/Anfragen, durch Integration neuer Mitglieder und durch Kontinuität, indem jeder Anlass als Chance genutzt wird).

Unter dem Rekord von 2007
Unter der Rekordzahl aus dem Jahre 2007 blieb zwar diesmal die Teilnehmerzahl am Impulstag, moderiert durch Kommunikationsberater Rolf Schmid, Grabs. Mit rund 280 Personen war der Anlass immerhin ausserordentlich gut besucht. Das hing nicht zuletzt zusammen mit den Auftritten des Motivationstrainers Martin Betschart und des Experten für Körpersprache Pietro Sassi. Die beiden vermochten nacheinander die Zuhörerschaft im Saal zu begeistern und buchstäblich von den Stühlen zu reissen.     Dominik Senn

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