Schweizerischer Samariterbund
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Erste Hilfe in der Schule

 
Ein Thema, das Jugendliche interessiert

Praktische Erste Hilfe vermag Kinder und Jugendliche zu begeistern, wie manche Samaritervereine aus Erfahrung wissen. Nun hat der Schweizerische Samariterbund die "Erste Hilfe in der Schule" zum Jahresmotto 2009 erhoben.

Mit dem Motto "Erste Hilfe in der Schule" will der SSB den Schulen helfen, Lücken in ihrem Sicherheitskonzept zu schliessen. Gleichzeitig will der SSB Kinder und Jugendliche mit dem Gedanken der Ersten Hilfe vertraut machen. Und schliesslich will er die Samaritervereine bei der Suche nach jungen Mitgliedern unterstützen.

Bei der Gewinnung junger Nachwuchskräfte geraten Samaritervereine verstärkt in die Konkurrenz zu andern Freizeitangeboten. Immer weniger Jugendliche lassen sich an einen Verein anbinden bzw. motivieren, einem Samariterverein oder einer Gruppe der Help-Samariterjugend beizutreten.

Formen der Zusammenarbeit mit Schulen
Mit der Ersten Hilfe verfügen die Samaritervereine aber über ein Thema, das Schüler begeistern kann und Schulen interessieren muss. Darauf lässt sich eine Zusammenarbeit mit Schulen aufbauen. Dabei können alle profitieren: Jugendliche, Schulen, Lehrerschaft, Hauswarte, und nicht zuletzt die Samaritervereine. Einige Vereine haben dies erkannt und pflegen seit Jahren den Kontakt mit Schulen.
 
Mögliche Formen der Zusammenarbeit von Samaritervereinen mit Schulen sind:

  • Einladen von Klassen zu Übungsstunden der Help-Samariterjugend oder des Samaritervereins (Schnupperstunden)
  • Vorstellen der Samariterarbeit in Schul-Projektwochen, beim Ferienpass, an Sportnachmittagen usw.
  • Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen im Unterricht
  • Über Erste-Hilfe-Kurse an Weiterbildungen die Lehrerschaft begeistern, Erste Hilfe-Angebote im Unterricht einzubauen.
  • Jugendliche zu Schulsamaritern oder Schulsanitätern ausbilden, um in den Schulhäusern die Sicherheit zu erhöhen.
  • Schulen die regelmässige Überprüfung der Sanitätszimmer und der Schulapotheken anbieten.

Samariterverein gewinnt an Renommee
Diese Argumente sprechen aus Samaritersicht für die Kooperation mit Schulen:
  • Der Samariterverein kann seine Kompetenz im Bereich der Ersten Hilfe demonstrieren. Er erhält in der Öffentlichkeit, bei Eltern, Lehrern und Behörden einen guten Ruf.
  • Der Gedanke der Hilfe am Mitmenschen wird in die nächste Generation hineingetragen.
  • Schüler und Lehrer können für die Mitarbeit in der Help-Samariterjugend oder im Samariterverein begeistert werden.
  • Interessierte Schülerinnen und Schüler können den Kern einer neuen Gruppe der Help-Samariterjugend bilden.
  • Der Samariterverein trägt dazu bei, dass Jugendliche von der Strasse wegkommen; er hilft bei der Integration von Jungen und Mädchen.
 
Aus Sicht der Schule ergeben sich folgende Chancen:
  • Sinnvolle Ergänzung des Schul- und Freizeitangebotes
  • Lehrkräfte und Schüler erhalten praktische Kenntnisse, auch für ihren Alltag.
  • Das Engagement in der Ersten Hilfe bringt der Schule Sicherheit und Ansehen.
 
Gery Meier, Eugen Kiener

Partner
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