Schweizerischer Samariterbund
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Die Entwicklung des Samariterwesens bis heute

Angebote der Samaritervereine

Die Samariterarbeit interessierte von Beginn weg auch viele Frauen. Schon 1887 entstand in Bern der erste Samariterinnenverein. In den Anfangsjahren hatten die Samaritervereine gegen die Vorbehalte mancher Ärzte zu kämpfen, die in ihnen Scharlatane sahen, die ihren Berufsstand bedrohten.

Neben den Samariterkursen boten die Samaritervereine bald auch andere Kurse an: Krankenpflege zu Hause (ab 1894), Mütter- und Säuglingspflege (1902). Seit 1965 gibt es den Nothilfekurs, der 1977 vom Bundesrat für Fahrschüler obligatorisch erklärt wurde. 1993 lancierten die Samaritervereine Bevölkerungskurse in Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR =cardiopulmonale Reanimation).

Zu den traditionellen Aufgaben der Samaritervereine zählen die Postendienste bei Sport- und anderen Anlässen. Sie veranstalten Blutspendeaktionen für den Blutspendedienst des SRK. Manche Vereine unterhalten ein Krankenmobilienmagazin, wo man Krankenbetten, Krücken und ähnliche Hilfsinstrumente ausleihen kann.

Mitgliederentwicklung

Bis 1914 verbreitete sich die Samariteridee vor allem in der Deutschschweiz. In der Zeit der beiden Weltkriege entstanden viele neue Vereine auch in der Westschweiz und im Tessin. 1944 zählte der Samariterbund 1160 Samaritervereine mit 51'234 Samariterinnen und Samaritern. Ihren Höchststand erlebte die Bewegung 1977 mit 66'794 aktiven Samariterinnen und Samaritern.

1968 wurde die erste Helpgruppe gegründet. Heute gibt es in der ganzen Schweiz rund 100 dieser Jugendgruppen mit rund 2500 aktiven Jugendlichen.   Eugen Kiener

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