Schweizerischer Samariterbund
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Vergiftungen

Jedes Jahr beantwortet des Schweizerische Toxikologische Informationszentrum rund 37'000 Anfragen zu Vergiftungsfällen. Dabei sind zu etwa fünfzig Prozent der Fälle Kinder unter fünf Jahren betroffen. Doch was genau ist eigentlich eine Vergiftung?

Zwar kann eine Infektion oder Erkrankung in ihrer Folge durchaus zu einer Vergiftung von Organen führen, doch generell werden mit einer Vergiftung jene Schäden bezeichnet, die essentielle Lebensfunktionen einschränken oder blockieren. Solche giftigen Substanzen finden sich unter anderem in Pflanzen und Pilzen, Haushaltsprodukten und Chemikalien, in Medikamenten, in Kosmetika oder Drogen und Genussmitteln.

Genauso gross wie die Bandbreite der möglichen giftigen Substanzen ist auch ihre spezifische Wirkung. Dennoch gilt verallgemeinernd eine Substanz dann als giftig, wenn sie die Stoffwechselvorgänge im Körper blockiert und/oder Gewebe schädigt.

Prävention: Vergiftungen vorbeugen

Mit einfachen Massnahmen können Sie dazu beitragen, dass es nicht zu Vergiftungen kommt. Oft sind Verwechslungen der Grund für Vergiftungen. Besonders häufig sind Kinder unter 5 Jahren von Vergiftungen betroffen

  • Chemikalien und Medikamente in Originalverpackung aufbewahren; nie in Trinkflaschen oder andere Gefässe umfüllen, auch nicht mit entsprechender Beschriftung.
  • Chemikalien nicht vom Arbeitsplatz nach Hause nehmen. Chemikalien und Medikamente für Kinder unerreichbar wegschliessen.
  • Anweisungen und Gefahrensymbole beachten. Vor der Verwendung Etikette anschauen, um Verwechslungen zu vermeiden.
  • Medikamente nicht vor Kindern einnehmen (Nachahmungsgefahr). Nicht gebrauchte Chemikalien und Medikamente mindestens einmal im Jahr entsorgen lassen.
  • Tabakwaren und Alkohol nie unbeaufsichtigt stehen lassen.
  • Keine giftigen Pflanzen im Umfeld platzieren.
  • Heizungen mit fossilen Brennstoffen regelmässig überprüfen und bei offenen Feuern gut lüften (Gefahr CO-Vergiftung)

Quelle: Schweizerisches Toxikologische Informationszentrum

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