Schweizerischer Samariterbund
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2009: 19. Juni

Beschlüsse des Zentralvorstands

Der Zentralvorstand des SSB tagte am 19. Juni in Kloten ZH. Er befasste sich unter anderem mit den folgenden Themen:

Ungewissheit um die SSW 2010
Der Regionalverband Bern-Mittelland hat für das Wochenende vom 11./12. September keine Zusicherung für die Benützung des Mehrzweckhalle Pöschen in Schwarzenburg erhalten. Deshalb wurden die Kantonalverbände angefragt, ob eine Verschiebung der SSW 2010 auf 21./22. August möglich wäre.

Aus dem Ergebnis der Konsultation muss gefolgert werden, dass die Vorverschiebung nicht möglich ist. Denkbar wäre, die SSW 2010 nur eintägig am 5. September durchzuführen.

Der Zentralsekretär wurde beauftragt, die Möglichkeiten der Organisation der SSW 2010 mit dem Regionalverband Bern-Mittelland bis spätestens Ende August abzuklären.

Abgeordnetenversammlungen 2010 und 2011
Bereits früher wurde entschieden, dass die Abgeordnetenversammlung 2010 in Crissier VD stattfinden wird. Im Jahr 2011 wird freundlicher Weise der Samariterlehrerverband Interlaken-Oberhasli Gastgeber der Abgeordnetenversammlung sein.

Fehlende Jahresberichte und Mitgliederzahlen aus Samaritervereinen
Der Zentralvorstand nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass 32 Samaritervereine ihr Jahresberichtsformular 2008 immer noch nicht eingereicht haben und dass von 11 Samaritervereinen die Angaben über die Zahl der Aktivmitglieder fehlen, die notwendig wären, um die Rechnungen für den Beitrag an die Kosten der Verbandskommunikation auszustellen. Der Zentralvorstand legt fest, wie vorzugehen ist, um die fehlenden Informationen zu erhalten.

Risikobeurteilung bei Postendiensten
Die praktische Anwendung der „Maurer-Formel“ hat gezeigt, dass diese bei Veranstaltungen mit kleinem oder mittlerem Risiko (Stufen 1 und 2) zum Teil zu nicht adäquaten Schlussfolgerungen für die Dotierung von Postendiensten führt.

Deshalb können Postendienste im Rahmen der Risikostufen 1 und 2 wie bisher gestützt auf Anhang 2 des Postendienstreglements organisiert werden. Bei Postendiensten mit Risikoanalyse 3 muss hingegen zusätzlich die Berechnung gemäss Maurer-Formel erfolgen. Falls die beiden Berechnungen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, ist der Postendienst gemäss den höheren Anforderung zu organisieren.

Die detaillierte Anpassung des Postendienstreglements und dessen Anhängen wird der Zentralvorstand im August verabschieden.

Mitwirkung des SSB bei der Erarbeitung von Modellen für First-Responder-Einsatzteams
Der SSB hat die Möglichkeit, Doris Wolf, Mitarbeiterin des Bereichs Bildung und Beratung, in eine Arbeitsgruppe des Interverbands für Rettungswesen zu delegieren, die Modelle für First Responder- Einsatzgruppen erarbeiten wird. Der Zentralvorstand begrüsst dies und lädt die Kantonalverbände ein, die Vertreterin des SSB zu dokumentieren mit Konzepten und Modellen für First Responder, an denen Samariter/innen bereits beteiligt sind.

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