Schweizerischer Samariterbund
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2. Detailbudget: Leitmotiv hiess Verzicht

Das Detailbudget 2010 des SSB wurde erstmals vom neuen Quästor Dieter Göldi vorgestellt. Gerechnet wird mit Erträgen von 10,8 Millionen Franken. Diese liegen um 270‘000 Franken tiefer als ursprünglich im Rahmenbudget 2010 vorgesehen. Grund dafür sind in erster Linie vorsichtiger prognostizierte Erträge aus Kursabgaben. Entsprechend galt es die Ausgabenseite nach dem Motto Verzicht zu durchforsten. So ist beim Personal des Zentralsekretariats eine Nullrunde bei den Löhnen vorgesehen.

Die knappen Finanzen prägen auch das definitive Tätigkeitsprogramm 2010, welches Zentralvorstandsmitglied Thomas Brocker vorstellte. So wurde darauf verzichtet, neue Aktionen, Ideen und Instrumente zu lancieren, die von den Vorständen der Samaritervereine umzusetzen sind. Diese sollen im nächsten Jahr vielmehr motiviert werden, mit den bisherigen Mitteln (Werkzeugkoffer, Leitfaden Jugendarbeit, Praxis-Leitfaden, Impuls-Hefte) zu arbeiten. In zwei Konsultativabstimmungen befürworten die Kantonalpräsidenten sowohl das Detailbudget, wie auch das Tätigkeitsprogramm 2010.

Verzahnung lässt sich wesentlich verbessern

Das Tätigkeitsprogramm 2010 des SSB ist erstmals in einer dreiteiligen Form dargestellt. Es listet nicht nur die geplanten Leistungen des SSB auf. In zwei zusätzlichen Kolonnen ist festgehalten, wie die Kantonalverbände und die Samaritervereine diese aufnehmen und nutzen sollen.

In Gruppenarbeiten beleuchteten die Vertreter der Kantonalverbände an der Herbstkonferenz den Stand der Verzahnung der drei Verbandsebenen. Es wurde darauf hingewiesen, dass einerseits das Tätigkeitsprogramm sehr umfangreich sei. Andererseits fehle den Samaritervereinen oft das Bewusstsein, Teil eines grossen Ganzen zu sein.

Werkzeugkoffer und andere Instrumente nutzen

Bei der Diskussion konkreter Erwartungen des Tätigkeitsprogramms an die Kantonalverbände und Samaritervereine zeigte sich, dass die Umsetzung je nach Tätigkeit unterschiedlich ist: die Lobby-Arbeit bei den Kantons- und Gemeindebehörden zugunsten eines Leistungsauftrags für die Mitwirkung im KSD wird von mindestens der Hälfte der Kantonalverbände und Samaritervereine wahrgenommen. Hingegen wurde vermutet, dass nur ein kleiner Teil der Samaritervereine die Grundbotschaften für ihre Werbung und Information verwenden oder den Werkzeugkoffer nutzen, um die Vorstandsarbeit wirkungsvoller zu gestalten.

Die Konferenzbesucher liessen es nicht dabei, festzustellen, dass viele den Werkzeugkoffer weder kennen noch nutzen. Mit Hilfe des Arbeitsinstruments Selbstanalyse (Vorlage im Werkezugkoffer enthalten) überprüften sie, was in ihrem Vorstand gut und was weniger gut läuft. Verbandsweise griffen sie dann drei Schwachpunkte auf, suchten nach Lösungen und nach Instrumenten, die sei beim Lösen des Problems unterstützen können.

Weitere Berichte zur Herbstkonferenz 2009:

  1. Kursabgabe und Finanzierung der Zentralorganisation 
  2. Detailbudget 2010, Tätigkeitsprogramm, Verzahnung, Werkzeugkoffer 
  3. 125-Jahr-Jubiläum, Rotkreuzemblem, Logo 
  4. asa-Projekt 
  5. Bildergalerie


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