Schweizerischer Samariterbund
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122. Abgeordnetenversammlung (Teil 1)

Ehrenvoller Abschied für Zentralsekretär Kurt Sutter

Die 122. Abgeordnetenversammlung (AV) des Schweizerischen Samariterbundes (SSB) in Crissier VD stand im Zeichen des Abschieds von Zentralsekretär Kurt Sutter, der Ende Juni in den Ruhestand tritt. Er und Hans Künzli, scheidender Präsident der Geschäftsprüfungskommission, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Abgeordneten wählten Marie-Claire Roulet neu in den Zentralvorstand.

Kurt Sutter und Regina Gorza

Zehn Jahre lang amtierte Kurt Sutter als Zentralsekretär des SSB, zuvor vertrat er während sieben Jahren das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) im Zentralvorstand. Zentralpräsidentin Monika Dusong erinnerte in Crissier zunächst an die Meilensteine, die der SSB während seiner Amtszeit verwirklichen konnte. Dann schilderte sie Kurt Sutters Charakterzüge, die ihn zu einem "mehr als ausgezeichneten" Zentralsekretär machten: "Er ist ein innovativer Reformer und Vernetzer, es gelingt ihm Betroffene zu Akteuren zu machen. Er hat eine wohlwollende Art, stellt stets die Sache in den Vordergrund; so gelingt es ihm, in schwierigen Situationen Türen zu öffnen."

Einstimmig ernannten die Abgeordneten Kurt Sutter zum Ehrenmitglied. Mit bewegter Stimme bedankte sich der Geehrte und würdigte besonders drei für seine Arbeit bedeutende Personen: seine Gattin, die ihm Freiraum gab für das grosse Engagement, den ehemaligen SRK-Generalsekretär und wichtigen Lehrmeister Hubert Bucher sowie seine Stellvertreterin und Nachfolgerin Regina Gorza, die ihm eine wichtige Stütze war. Auf diese Worte feierten die Versammelten Kurt Sutter mit einer stehenden Ovation.

"Messlatte liegt hoch"

"Ich bin froh, dass wir mit Regina Gorza, eine bestausgewiesene Nachfolgerin für Kurt Sutter finden konnten," erklärte Monika Dusong  und erteilte der neuen Zentralsekretärin das Wort. Regina Gorza bedankte sich bei ihrem Vorgänger für die freundschaftliche Zusammenarbeit. Sie sei bereit das Amt anzutreten, "die von ihm hoch gesetzte Messlatte ist mir ein Ansporn". Vier Ziele setzte sie über ihre künftige Arbeit: 1. Aktive und attraktive Samaritervereine für die Schweiz erhalten. 2. Qualitativ gute Dienstleistungen des Zentralsekretariats für Samaritervereine und Kantonalverbände anbieten. 3. Dialogbereitschaft. 4. Sichere Finanzquellen für den SSB.

Auch Hans Künzli ernannten die Abgeordneten einstimmig zum SSB-Ehrenmitglied. Nach zehn Amtsjahren verlässt der Zürcher Oberländer die Geschäftsprüfungskommission (GPK), die er seit sieben Jahren präsidierte. Zuvor war er bereits sieben Jahre lang in der Finanzkommission tätig. SSB-Vizepräsident Renato Lampert erwähnte als herausragende Eigenschaften des Geehrten: seine Seriosität, seine Gründlichkeit und Zuverlässlichkeit, aber auch seine ausserordentliche Fähigkeit, Mitmenschen Wertschätzung entgegenzubringen.

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